BMB Holzfenster und Türen

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Holz

Holz (aus dem Germanischen „holta") hat als Baustoff der Menschen eine außerordentlich lange Tradition und ist eines der ältesten verarbeiteten Pflanzenbestandteile. Dass es zeitweise als unmoderner oder altmodischer Baustoff galt, ist angesichts der globalen Ressourcenlage besonders in Frage zu stellen. Auf lange Sicht ist Holz auch das Material der Zukunft, denn im Gegensatz zu anderen fossilen Rohstoffen, wie beispielsweise das Erdöl als Ausgangsprodukt bei Kunststofffenstern, gehört es zu den nachwachsenden Ressourcen unseres Planeten.

Durch die sehr guten Isolationseigenschaften des Baustoffes ist es auch physikalisch betrachtet, aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit, der perfekte Baustoff für Fenster und Türen. Des Weiteren bietet Holz im 21. Jahrhundert nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Verarbeitung und Gestaltung und steht somit anderen Werkstoffen in nichts nach. Über seine herausragende Formbarkeit hinaus vermittelt das Holz eine sehr hohe Wertigkeit, die vor allem Qualität und zugleich Natürlichkeit ausstrahlt. Dieser besondere Charakter von Holzfenstern schafft eine unverwechselbar warme und angenehme Atmosphäre.

Auch Beständigkeit zählt zu den positiven Eigenschaften des Holzes. Meist wachsen die Bäume in Form von gehärtetem (holzigem) Zellgewebe jahrzehntelang gen Himmel und verwandeln dabei Kohlendioxid und Wasser mit Hilfe des Sonnenlichtes zu Sauerstoff und gewährleisten die Einlagerung von Lignin in die Zellwände. Diesem langen Entstehungsprozess verdankt es seine hohe Festigkeit und Stabilität, die eine entsprechend lange Lebensdauer und Strapazierfähigkeit garantiert.

Die Überlegenheit von Holzfenstern und -türen liegt zum einem in der hervorragenden Eigenschaften des Materials: Als Erstes ist hier die Luftfeuchtigkeitsregulierung als herausragende Eigenschaft zu nennen. Das Holz ist feuchtigkeitsdurchlässig und gleicht Feuchtigkeitsdiskrepanzen zwischen Innenraum und Umgebung aus. Somit wird zu trockene Innenluft befeuchtet oder zu feuchter Luft Wasser entzogen. Dies hilft Schimmel im Gebäude zu verhindern (da eine hohe Luftfeuchtigkeit vermieden wird) und die Raumluft zu verbessern, denn zu trockene Raumluft trocknet unter anderem die Atemwege aus.

Zusätzlich ist die äußere Erscheinung von Holz eine ganz andere. Eine einzigartige Maserung und natürliche Farbtöne können beispielsweise durch eine Lasur am idealsten zur Geltung gebracht werden.


Nadelholz

Die Nadelhölzer existieren schon länger als die Laubbäume und besitzen einen einfacheren und homogenen Aufbau in ihrer Zellstruktur. Deshalb sind sie flexibler, weicher und somit leichter zu bearbeiten. Des Weiteren sind Nadelhölzer harzhaltig und dies bestimmte Schädlinge fern. Sie werden vor allem für Bauholz, Möbel aber auch Fenster und Türen verwendet. Kiefernholz beispielsweise ist sehr weich und leicht und lässt sich deswegen sehr leicht verarbeiten und transportieren.


Laubholz

Die jüngeren Laubhölzer sind komplexer im Zellaufbau und haben deswegen eine differenziertere Maserung. Außerdem ist Laubholz härter und stabiler als Nadelholz aber dies macht die Bearbeitung schwerer. Überwiegend genutzt werden Laubhölzer für Möbel, Musikinstrumente, Möbel/Terrassen im Außenbereich und den Innenausbau. Die Eiche ist im Gegensatz zur Kiefer sehr hart, schwer und stabil.


Tropenholz

Unter Tropenhölzern versteht man Kernholz tropischer Laubholzarten. Diese besitzen meist bestimmte Farben und Maserungen, die als ansprechend angesehen werden. Außerdem weisen sie durch z.B. den Wurzeldrehwuchs einen hoher Kernstoffgehalt und d.h. eine hohe Festigkeit auf. Durch die Klimazone ist ihr Holz besonders hart und kommt gut mit Feuchtigkeit aus und sind somit vor allem für den Außenbereich (Gartenmöbel, Terrasse) geeignet.

Aufgrund ihrer Beständigkeit gegenüber Witterung und Schädlingsbefall eignen sich für die Produktion von Holzfenstern und Türen besonders die Holzarten Eiche, Edelkastanie, Mahagoni, Meranti oder Robinie.

In der folgenden Tabelle finden Sie einige ausgewählte Information zu den Holzarten und ihren Eigenschaften:

Holzart Dauerhaftigkeitsklasse  Härte Rohdichte (kg/m^3)
Eiche 2 (dauerhaft) sehr hart 670
Mahagoni 2 (dauerhaft) hart 560
Robinie 1-2 (dauerhaft) hart 730
Kiefer 3-4 mäßig dauerhaft weich 520
Teak 1 (sehr dauerhaft) Sehr hart 760

Grundsätzlich ist Kernholz für den Fenster- und Türenbau aufgrund der größeren Festigkeit und höheren Langlebigkeit zu empfehlen. Das Kernholz befindet sich im Inneren des Baumes umgeben vom Splintholz und hat bei einigen Arten eine dunklere Färbung. Das Kernholz ist fester, dichter, härter, schwerer und somit stabiler. Das Kernholz, wie es bei Eiche oder Kiefer zu finden ist, ist widerstandsfähiger gegen schädigende Pilze. Die Resistenz gegen diese holzzerstörenden Pilze ist von immanenter Bedeutung und erfordert Baumsorten mit entsprechenden Inhaltsstoffen. Hier existieren unterschiedliche Resistenzklassen (Dauerhaftigkeitsklasse). Eiche, Mahagoni oder Teak sind hier sehr gut zu bewerten. Dagegen sind die Nadelhölzer Tanne, Fichte und Douglasie anfälliger für die Schädlinge, z.B. Pilze und Schwämme.

Ein zweites Kriterium ist die Witterungsbeständigkeit der Holzarten. Diese richtet sich nach der Menge an Wasser, die in einer bestimmten Zeit aufgenommen wird. Hier erreicht wiederum die Eiche gute Werte, ebenso das Merantiholz. Hingegen schneiden hierbei Buche und Kiefer schlecht ab, somit ist von der Benutzung dieser Sorten abzuraten genauso wie von zu jungem Holz.

Von enormer Bedeutung für die hohe Lebensdauer des Werkstoffes ist die fachgerechte Pflege. Ohne diese wird der Baustoff schnell Licht und Nässe ausgesetzt und verwittert im Laufe der Zeit. Bei den neuartigen Holz-Aluminium-Fenster ist dieses Problem gelöst: Im Innenraum können Sie den Charme des Holzes genießen und von außen schützt das Aluminium vor starker Witterung.

Diesen Schutz bietet den normalen Holzfenstern vordergründig der Farbanstrich. Die Deckfarbe oder durchsichtige Lasur legt sich wie ein Film auf die Holzoberfläche und schützt vor negativen Umwelteinflüssen. Die Lasur erhält die ursprüngliche Farbgebung und Maserung des Holzes aber diese ist allerdings dünner als die deckende Lackierung und muss schneller erneuert werden. Anhängig vom Standort muss die Lackierung nach drei bis fünf Jahren erneut lackiert werden. So ist die Beanspruchung der Lackschicht im Gebirge sehr hoch und auch in Küstennähe höher als in ebener Lage. Von Relevanz ist genauso die Größe des Dachüberstandes und der Einbau der Fenster (zurückgesetzt oder bündig mit der Fassade). Von Vorteil ist ein großer bzw. breiter Dachüberstand mit zurückgesetzten Fenstern, da weniger Wind und Nässe an die Fenster oder Türen gelangen kann.

Wird die Lackierung beschädigt, ist der Schutzfilm zerstört, z.B. durch Hagel oder anderes, beginnt das Holz zu verwittern. Diese Entwicklung gilt es zu verhindern. Regelmäßige Kontrolle und adäquate Reinigungs- und Pflegemittel schaffen hier Abhilfe.

Wir geben Ihnen gern eine fachkundige Auskunft über Handhabung und Pflege für die Erhaltung der Qualität unserer Produkte.

 

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